
Utl.: Gleiche Rechte für alle Kinder in Österreich
Wien (20. 06. 2008 - OTS) - Die derzeitige Handhabung bei der Ausbezahlung von Kindergeld bzw. Familienbeihilfe
und die damit bestehende Ungleichbehandlung von Kindern mit Migrationshintergrund ist aus
kinderrechtlicher Sicht komplett abzulehnen. Einerseits wurde von Seiten des Ministeriums ein nationaler
Aktionsplan zur Umsetzung der Kinderrechte in Österreich herausgegeben, andererseits wurde vom
gleichen Ministerium ein Erlass entwickelt der Kinder schwer benachteiligt und damit einen Beitrag zu
Kinderarmut in Österreich leistet.
Völlig unberücksichtigt bei den oben genannten Leistungen sind Kinder von so gennanten "Subsidiär
Schutzbedürftigen" das sind Menschen die keinen Flüchtlichstatus haben, jedoch in Österreich leben da
ihnen in ihrer Heimat Übergriffe drohen.
Ich appeliere an die Politik, so Monika Pinterits- Kinder und Jugendwanwältin von Wien, dass für diese
Ungleichbehandlung und damit massive Kinderrechtsverletzung eine Lösung zum Wohle der betroffenen
Kinder in Österreich gefunden wird.