
Je besser die Ausbildung, umso besser geht es allen:
Utl.: Eine Schule zum Wohlfühlen, eine Vision?
Wien (20. 10. 2009 - OTS) - So einfach wäre des Rätsels Lösung für eine konstruktive Debatte über unser Schulsystem.
Leider wird wieder einmal mehr keine Schuldebatte sondern eine Bestrafungsdebatte geführt - obwohl es für den Krampus eigentlich noch zu früh ist. Manche LehrerInnen denken laut darüber nach wie sie SchülerInnen bestrafen könnten, damit sie ihrer Herr oder Frau werden können und manche Eltern überlegen Sanktionen gegen LehrerInnen. Klar ist wer so eine so wichtige Diskussion über Bestrafungsszenarien führt ist mehr als hilflos - was nicht bedeutet, dass diese Hilflosigkeit auch ernst zu nehmen ist.
Das Rezept hieße:
.Gleiche Bildungschancen für alle - keine Produktion von Schulversagern
·Eine Schule in der sich alle - SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern wohl fühlen
·Auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder reagieren - schon von Beginn an - da es verschiedene Lerntypen bei den Kindern gibt, sollten auch für jedes Kind persönlich zugeschnittene Lernpläne entwickelt werden unter der Einbeziehung der Eltern
·Statt im Frontalunterricht die SchülerInnen mit Daten und Fakten zu konfrontieren, geht es darum den SchülerInnen Anregungen zu vermitteln, selbst etwas herauszufinden
·Gut ausgebildete LehrerInnen, die neben Analysefähigkeit und Sensibilität auch die notwendige Flexibilität mitbringen den Unterricht auf die ganz speziellen Erfordernisse der jeweiligen SchülerIn abzustellen
·Eine Einstellung, dass jedes Kind wertvoll ist und nicht verloren gehen darf
·Ein Klima der gegenseitigen Achtung und des Respekts schaffen ·Miteinbeziehung der SchülerInnen in sämtlich sie betreffende Bereichte - Partizipation
·Ein integratives System der Förderung schaffen, das sofort greift wenn Lücken sichtbar werden
·Auflassen des derzeit bestehenden selektiven Schulsystems da aus dem Entwicklungsstand eines 10-12 Jährigen noch keine seriösen Aussagen gemacht werden können - wenn die Selektion so früh geschieht, dann werden oft falsche Entscheidungen getroffen, und die Gesellschaft verschwendet Begabungen. D.h. weg vom klassischen Sortiersystem ·Einbeziehung von Fachleuten - SchülerInnen und PädagogInnen ·Ein Schulsystem, das für alle Kinder gleich vorhanden ist - unabhängig von der sozialen Herkunft
Hier nur einige der Punkte die meines Erachtens Diskussionsgründlage sein sollten - es gilt die Ärmel hochzukrempeln und ein neues System zu schaffen in dem solche vermeidbaren Diskussionen gar nicht mehr geführt werden müssen - weil es allen gut geht.